5 Routinen für dich und deine Haut

Mit einer Fläche von 1,6 bis zu 2 Quadratmetern ist die Haut nicht nur das größte Organ des menschlichen Körpers, sondern benötigt auch eine besondere Aufmerksamkeit. Wir stärken unseren Körper mit der täglichen Ernährung. Die Haut benötigt in vielen Fällen auch eine tägliche Pflege.

Welche Produkte ihr benötigt, worauf ihr achten müsst und welche Routinen ihr in euren Alltag integrieren solltet haben wir für euch zusammengefasst.

1. Hautreinigung: Das richtige Peeling

Zuerst ist es wichtig, sein Gesicht richtig zu reinigen. Es setzt sich nicht nur jeden Tag Dreck und Schmutz auf unsere Haut ab, sondern auch die toten Hautschüppchen sollten durch eine gute Reinigung entfernt werden.

Peeling aus Salz und Zucker

Peeling mit Salz & Zucker: Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Haut zu reinigen, die meisten greifen hierfür zu einem Peeling aus Salz oder Zucker, dabei sollte man allerdings sehr vorsichtig sein. Salz bewirkt schnell ein Austrocknen der Haut, weshalb bei bereits trockener Haut oder Mischhaut darauf verzichtet werden sollte. Beide Peelings sollten nicht mit voller Kraft auftragen, sondern vorsichtig und langsam verrieben werden, da die Salz- und Zuckerkristalle sehr scharfkantig sind und die Haut schnell schädigen können.

Flüssig-Peelings mit Säure: Eine andere Möglichkeit ist das Peelen mit einem AHA- oder BHA-Peeling. BHA (Beta-Hydroxysäure = Salicylsäure) wirkt antientzündlich, antibakteriell und eignet sich besonders für Mischhaut und fettige Haut.

Während das BHA-Peeling in die Poren eindringt, wirkt das AHA-Peeling an der Oberfläche der Haut und wird am besten bei trockener oder normaler Haut angewendet.

Die Flüssigpeelings mit Säure liegen preislich etwas höher als Peelings mit Salz oder Zucker, die sogar selbst hergestellt werden können.

2. Abtrocknen: Handtuch als Nährboden für Bakterien, Keime und Pilze

Nach der Reinigung geht der erste Griff zum Handtuch, um das Gesicht vom Wasser zu befreien. Genau dieser Schritt kann allerdings der Grund für Unreinheiten trotz richtiger Pflege sein.

Handtücher sollten mindestens alle drei Tage gewechselt werden, damit sie keinen Nährboden für Bakterien, Keime oder Pilze bilden. Es sollte auch darauf geachtet werden, dass das Handtuch genug Zeit hat auch komplett zu trocknen.

Wer sich allerdings nicht immer merken kann wann er das Handtuch gewechselt hat oder auch am liebsten auf Nummer sicher gehen möchte, der lässt das Handtuch komplett weg und probiert es mit der neuen Air-Drying-Technik. Das Prinzip ist simple, die Haut trocknet an der Luft und somit kommt man mit dem Handtuch gar nicht erst in Berührung. Auch die Haut profitiert davon, weil durch die wegfallende Reibung die Haut weniger beansprucht wird.

3. Seren, Booster und Co.: Intensivpflege für die Haut

Wer seinem Gesicht etwas Gutes tun möchte, benutzt ein Serum oder einen Booster. Ein Serum ist für die Haut eine Intensivpflege. Die Konsistenz ist meistens flüssig, bis gelartig, dadurch können die bereits konzentrierten Inhaltsstoffe besonders gut in die Haut eindringen.

Welches Serum für euch das Beste ist kommt ganz auf die Hautprobleme an, die man bekämpfen möchte. Es gibt Anti-Falten-Seren, Produkte gegen Unreinheiten oder auch gegen Pigmentflecken, der Markt ist groß und jeder wird fündig.

4. Feuchtigkeitscreme: Nicht für alle geeignet

Während ein Serum für jeden Hauttypen geeignet ist, sollte nicht jeder nach der Behandlung mit einem Serum auch zu einer Creme oder Lotion greifen. Die meisten Cremes enthalten Öle, diese sind allerdings nur für trockene Haut wichtig.

Bei fettiger und unreiner Haut erzielen diese Öle meist negative Effekte und können das Hautbild sogar verschlechtern, weshalb hier auf eine Creme oder Lotion verzichtet werden sollte, wenn Sie bereits eine flüssige Pflege (z.B. ein Serum) verwenden.

Falls ihr eine Mischhaut habt, empfiehlt es sich die Creme nur auf die trockenen Stellen aufzutragen.

Generell sollte die Creme erst nach der Reinigung und dem Serum aufgetragen werden.

5. UV-Schutz: Immer ein Thema

Sonnenschutz

Im Urlaub ist es für die meisten normal sich mit einer Sonnencreme vor der UV-Strahlung zu schützen. Das sollten wir allerdings jeden Tag tun, denn besonders die Hautprobleme, die uns im Alter stören, sind oft der Sonne geschuldet.

Deswegen ist es wichtig den UV-Schutz zur Routine zu machen, hierbei muss man sich nicht jeden Morgen mit Sonnencreme eincremen. Die Sonnenstrahlen treten zwar auch im Winter auf und auch zuhause sind wir nicht geschützt, da sie auch Glas durchdringen, jedoch ist der Schutz einfacher als erwartet.

Oft ist bereits in der Tagespflege oder vielleicht auch im Make-Up ein Lichtschutzfaktor enthalten, damit muss dann nicht einmal ein extra Schritt in die Routine eingebaut werden. Achtet also bei dem Kauf einer Pflege oder einem Make-Up darauf, dass ein LSF enthalten ist, damit ihr immer geschützt seid.

Die richtige Hautpflege braucht nicht viel

Zwischen Nacht- und Tagespflege muss bei einer guten Hautpflege nicht unterschieden werden, da die Haut sich tagsüber genauso regeneriert wie nachts, eine extra Nachtpflege ist also nicht nötig.

Wenn die oben genannten Punkte beachtet werden, benötigt ihr gerade einmal 3 Produkte um eurer Haut alles zu geben was sie neben gesunder Ernährung benötigt.

Gönnt euch und eurer Haut täglich eine kleine Pflegeroutine, dann könnt nicht nur ihr strahlen, sondern auch eure Haut.

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